„Wie schön, dass diese neue Gemeinde Segensgemeinde heißt.“
Mit diesen Worten beendete Dr. Annette Laakmann ihr Grußwort beim Festgottesdienst am 25. Januar in der voll besetzten Philippuskirche, wo die Fusion der ehemaligen Christophorus-, Martin-Luther-, Michaels-, Philippuskirchen- und Thomasgemeinde gefeiert wurde. Zusammen mit dem stellvertretenden Dekan Sven Sabary lobte die Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstands die Steuerungsgruppe, das Verkündigungsteam sowie die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und die in der Kirchenverwaltung für den Mut, mit der Fusion einen neuen Weg beschritten zu haben, dankte für die viele bislang geleistete Arbeit und sprach ihre herzliche Gratulation zum bisher Erreichten und insbesondere zur Namenswahl für die fusionierte Gemeinde aus.
„Siehe, ich mache alles neu!“ Die Jahreslosung 2026 gibt uns das Versprechen Gottes und macht uns Mut, dass die Segensgemeinde wirklich gut wird. So wurde auch gesungen: „Vertraut den neuen Wegen.“ Dabei muss nicht alles neu geschaffen werden, denn vieles, was sich in den alten Gemeinden bestens bewährt hat, ist lediglich an die neue Struktur anzupassen.
Was bedeutet Segen? Anstelle einer klassischen Predigt gab es ein Anspiel zum aaronitischen Segen (4. Mose 6, 24-26): „Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“ Pfarrer Frank Briesemeister, Pfarrer Uwe Wiegand, Pfarrerin Astrid Maria Horn, Pfarrerin Anna Meschonat und Pfarrer Simon Wiegand schlüpften in die Rollen von Mose, Aaron, Mirjam sowie einer Vertreterin und einem Vertreter des israelitischen Volkes und diskutierten über die großartigen Kernaussagen: den Schutz Gottes, sein Licht, seine Liebe, seine Gnade, den göttlichen Frieden. Ja, unter dem Segen Gottes, hier in der Segensgemeinde, mag man als Gemeindemitglied, als Mensch, sein.
Es war schön, dass die Jugend mit der Band Seven for Heaven den Gottesdienst musikalisch gestaltete, dass es für die jüngsten Gemeindemitglieder parallel einen Kindergottesdienst gab und dass zum Schluss noch bei einem Imbiss und mit Sekt gefeiert und geplaudert wurde.
Sehr passend formulierte Sven Sabary es so, dass gerade in der heutigen Zeit, die eine Kultur der Gerechtigkeit und des Friedens dringend braucht, diese Gemeinde Segen empfangen möge und selbst zum Segen werde.
Dr. Volker Wiskamp