Zum Weltgebetstag haben sich Mitte März Kinder zwischen drei und zehn Jahren in der Philippuskirche getroffen und sich auf eine Reise nach Nigeria begeben. Sie haben erfahren, dass in diesem westafrikanischen Land zahlreiche Sprachen gesprochen werden, dass im Norden des Landes der Islam verbreitet ist und im Süden die meisten Menschen dem Christentum angehören. Begrüßt haben sie sich mit den Worten „Funga alafia“. Sie waren erstaunt darüber, dass dies viel mehr als „Hallo“ oder „Guten Tag“ bedeutet, sondern „Ich grüße dich mit allen meinen Sinnen“. In Nigeria ist Beten für viele Erwachsene und Kinder sehr wichtig. In einer Geschichte, die die nigerianischen Frauen für den Weltgebetstag ausgesucht haben, ging es um das Mädchen Chioma, die mit ihren Freundinnen gemeinsam eine Herausforderung meistert und dabei entdeckt was ihre Freundschaft und das Beten für sie bedeutet.
An der Ländervorstellung haben sich die Kinder mit Begeisterung und Ausdauer beteiligt und ihre Ideen und Fragen eingebracht. Sie haben Eindrücke darüber gesammelt, wie die Menschen in Nigeria leben und welche Bedeutung das Öl für das Land hat. Sie haben erfahren, welche Früchte und Pflanzen wachsen und welche Tiere dort leben. Gemeinsam haben sie ein Spiel gebastelt, das die Kinder in Nigeria oft spielen. Ebenso haben sie sich darüber gefreut, Tiere der Savanne und ein Gebetssäckchen zu basteln, das sie mit duftendem Rosmarin und Orangenschalen gefüllt haben. So konnten die Kinder mit vielseitigen Eindrücken nach Hause gehen und freuen sich schon jetzt auf den nächsten Kinderkirchentag im Herbst.
Imke Lorch